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Start der SUPERBIKE-WM 2010: Aprilia in den Top 10

Start der SUPERBIKE-WM 2010: Aprilia in den Top 10Biaggi - Platz 5 im ersten Lauf, Rennen zwei Platz 8
Leon Camier – musste zweimal ins Kiesbett, trotzdem gab es wichtige WM-Punkte
Beim Auftaktrennen zur Superbike Weltmeisterschaft 2010 auf Philipp Island erlebte das Alitalia Aprilia Racing Team ein Wochenende voller Höhen und Tiefen. Nach der hart umkämpften Qualifikation um die Superpole stand Max Biaggi nur auf Startplatz elf. Leon Camier kam über einen 16. Startplatz nicht hinaus. Im Rennen zeigten die beiden Aprilia RSV4 dann ihr Potential und ihre Konkurrenzfähigkeit.

Max Biaggi ging im ersten Lauf als Zehnter ins Rennen. Nach hartem Kampf um die vierte Position, belegte der Römer am Ende Platz fünf. Leon Camier startete nach seinem Ausritt eine furiose Aufholjagd und kam mit seiner RSV4 noch auf Rang elf ins Ziel. Beide Fahrer des Alitalia Aprilia Racing Teams ließen keine Zweifel aufkommen, dass sie mit ihren RSV4 die Rundenzeiten der anderen Top-Piloten halten können.

Der zweite Lauf verlief ähnlich. Diesmal mussten beide Fahrer von der Strecke – Biaggi in Runde vier, Camier in Runde neun. Zurück auf der Strecke, konnten beide wieder zum Verfolgerfeld aufschließen, das hinter einer fünfköpfigen Spitzengruppe um die Plätze sechs bis zwölf kämpfte. Beide Fahrer legten bei ihrer Aufholjagd ein sehr hohes Tempo vor. Biaggi erzielte am Ende Platz acht, der junge Brite wurde wie bereits im ersten Lauf Elfter.

Die Ergebnisse des Wochenendes entsprachen zwar nicht den hohen Erwartungen, die in das Team gesetzt wurden, trotzdem konnte das Team wichtige Punkte für die Weltmeisterschaft sammeln. Gleichzeitig bestätigte sich im Rennen, dass die Leistungsdichte der Spitzenteams recht ausgeglichen ist.

„Es lief nicht wirklich gut“, kommentierte Biaggi sein Rennen. „In Lauf 2 bin ich in der gleichen Kurve, in der Camier zweimal von der Strecke musste, geradeaus gefahren. Ich war am Limit, da kann es schnell mal zu einem Fehler kommen. Wir müssen die Maschinen weiter optimieren, aber ich bin nicht enttäusch. Wir kennen unser Potenzial. Ein paar kleine Details müssen wir noch in den Griff bekommen, dann fahren wir ganz vorne mit“.

„Meine Fahrfehler tun mir echt leid“, entschuldigte sich Camier. „Im 1. Lauf wollte ich vor der engen Kurve ein paar Konkurrenten ausbremsen. Ich wollte Max nicht abschießen, deshalb entschied ich mich geradeaus zu fahren. Anschließend habe richtig Druck gemacht. Ich wollte möglichst viele Plätze wieder gutmachen. Im 2. Lauf hatte ich einen sehr guten Start. Ich war in der Führungsgruppe direkt hinter Checa. Der zog sofort an Toseland vorbei. Ich attackierte wieder vor derselben scharfen Kurve, dabei sind wir etwas von der Idealline abgekommen. Dann habe ich mich verschaltet und musste wieder geradeaus. Meine Rundenzeiten waren insgesamt super. Ich bin enttäuscht, wie das Rennen für mich ausgegangen ist. Eine Top-Platzierung wäre möglich gewesen. Trotzdem, wir haben uns an diesem Wochenende enorm gesteigert. Leider habe ich die Chance vertan es im Rennen umzusetzen. Jetzt konzentrieren wir uns auf Portimao. Ich kenne die Strecke gut. Dort will ich an der Spitze mitfahren. Bis dahin gibt es noch einiges zu tun. Vor allem muss ich mich in der Superpole deutlich steigern“.

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